Robbie braucht ein Date

Ich wünschte, es hätte vor 20 Jahren Youtube gegeben. Dann hätte ich mich sicher getraut das beliebteste Mädchen der Klasse zu fragen, ob sie mal mit mir ausgeht. Mit Kamera rumzulaufen und so zu tun, als ob man schüchtern wäre, weil man es wirklich ist, hätte ich auch noch hingekriegt.

Schön blöd wer nicht mit Robbie zum Prom geht.


Youtubedirektlink

viaMPViral

Die Geschichte hinter Vancouvers Pärchen

Das Bild hier dürften die meisten von uns inzwischen gesehen haben:

CBC hat das Pärchen aufgespürt und nachgefragt was da eigentlich los war:

“They started beating us with the shields, like trying to get us to move,” Jones told CBC News in an exclusive television interview Friday.

“We weren’t being aggressive towards [police] or anything like that. But eventually they passed over us. And that’s when we were on the ground. She was a bit hysterical afterwards, obviously, and I was just trying to calm her down,”

via Huffington Post

Zum zweiten Hochzeitstag

die-kleine-hochzeit

Als sie in den Spiegelsaal von ihrem Vater geführt wurde, setzte mein Herz zwei Schläge aus. Ihr Kleid sah aus wie ich mir das einer griechischen Göttin vorstelle und für einen kurzen Moment dachte ich an eine barmherzige Ohnmacht, die mich von dem elendigen Starren erlösen sollte, das mich aussehen ließ, wie ein zurückgebliebener Spanner.

Im Hintergrund hörte ich ein Rauschen – die Gäste allerdings folgendes Lied von Muse, das leise ausgeblendet wurde, als der Kleine Vater mir die Kleine überreichte.


Blackout bei Youtube

Mein persönlicher Blackout lag acht Monate und 23 Tage zurück, als ich der Kleinen den achten Heiratsantrag unserer Beziehung machte. Sie sagte zum achten Mal „Ja“ und rettete mich kurz davor noch vor einem grausamen Tod durch Verbrennen in einem Teelicht. Ich erinnere mich sonst an nichts. Ich habe keine Ahnung wie gut der Antrag war, ob ich gestottert habe, oder ihr mit Gewalt den Verlobungsring aufdrückte.

Ich weiß wie ich mich hinknie, es am Bein heiß wird. (…SCHNITT…) Wir gehen ins Wohnzimmer. Überall um uns herum knistern Wunderkerzen. (…SCHNITT…). Wir stehen vor dem »Magnet« und wollen den Abend rockig ausklingen lassen. In der Schlange stehen hörbar ein paar Franzosen vor mir. Sie sind genervt von mir, weil ich immer wieder frage wie man auf Französisch einen Heiratsantrag mache. (…SCHNITT…) Wir gehen nachhause. Ich habe unerklärlicherweise einen Hass auf alle Franzosen, aber dennoch so gute Laune, dass ich lauthals singe. (…SCHNITT…) Ich unterschreibe im Standesamt die Unterlagen. Wo sind eigentlich die letzten achteinhalb Monate geblieben?!