#MAKEDONALDDRUMPFAGAIN – John Oliver über Donald „Trump“ Drumpf

John Oliver hat sich Donald Trump einmal vorgenommen und zwar sehr ausgiebig. Es reichte nicht einfach nur die obligatorischen Witze über den Mann zu bringen, der als Präsident der Vereinigten Staaten den dritten Weltkrieg anstiften würde. Stattdessen wurden einfach mal Fakten (zugegeben: sehr unterhaltsam!) auf den Tisch geknallt.

Die beste John Oliver Sendung seit schon immer

John Oliver und sein Team haben ihre Hausaufgaben gemacht und soviele Lügen und Wissenswertes aufgeklärt, wie man in knapp 20 Minuten packen kann. Abgesehen von den üblichen Verdächtigen (Trumps Lügen über sein Vermögen, sein wirtschaftliches Talent und sein Erfolg) kam noch ein weiteres Detail ans Licht: Sein Vorfahr hat sein Name von „Drumpf“ in „Trump“ geändert. Das wäre soweit nicht sonderlich spannend, wenn der liebe Trump nicht immer wieder darauf pochen würde auf seine Wurzeln zu achten. Deswegen hat John Oliver die Aktion #MAKEDONALDDRUMPFAGAIN ins Leben gerufen.

via John Oliver

CANADA for President 2016

„What’s that? Did America lose a bet?“

Normalerweise interessiert mich die Präsidentschaftswahl eines anderen Landes eher so mittel. Allerdings gibt es jetzt auch nicht sooo viele Länder, die Kandidaten aufstellen, die gefühlt schlimmer als die halbe AfD sind. Das sieht Kanada ähnlich und stellt sich nun zur Wahl. Komplett. Als Präsident der Vereinigten Staaten, die in Schichten arbeiten. Weil: Kanada ist wie Amerika, nur besser.

Danke Stefan!

„Ich habe nichts gegen Deutsche, aber…“

Der Journalist Michel Abdollahi ist bekannt dafür, dass er ernste Themen unterhaltsam verpackt, ohne dass er oder die Mitwirkenden oder das Thema ins Lächerliche gezogen werden. Da war das eine Mal, als er sich mit einem Schild in die Straße stellte, die ihn als Fragen beantwortender Muslim identifizierte. Oder das andere Mal, als er in ein Nazidorf zog und dafür zu Recht den Deutschen Fernsehpreis gewann.

Als wäre das alles nicht schon sympathisch genug, dreht er den Spieß mal um und fragt bei Menschen mit Migrationshintergrund nach ihren Vorurteilen. Wie zum Beispiel was sie gegen Deutsche haben. Oder wie sie zu Flüchtlingen stehen.

Spoiler:
Menschen mit Migrationshintergrund haben dieselben Fragen und Sorgen, wie Deutsche. Sie sind wie wir!
duh

Zitat Angela Merkel zu den rechtsextremen Ausschreitungen

Tagesschau hat Zitate von vier Politikern zu den rechtsextremen Ausschreitungen gesammelt. Hier Merkels Aussage:

Obama gibt Trump ein paar Ratschläge

Ich weiß, dass es hochgradig gefährlich ist sich so etwas zu wünschen, aber ich stimme Obama zu: Wie unglaublich lustig wäre es, wenn Donald Trump tatsächlich Präsident werden würde? Sicher, es würde weltweit bergab gehen, er würde touretteartig Kriege anzetteln und ein paar Wirtschaften ruinieren, aber es würde wahnsinnig viele komische Situationen geben. So ein bisschen wie George W. Bush auf Speed. Deswegen kann man es Obama nicht verdenken, dass er sich für die gute Sache einsetzt:

Obama Calls Donald Trump With Debate Advice

Since Gawker leaked Trump's phone number, President Obama called him with some advice for the first GOP debate.

Posted by The Tonight Show Starring Jimmy Fallon on Montag, 3. August 2015

via Jimmy Fallon

netzpolitik fragt die Bundesregierung: „Werden wir überwacht?“

Tobias Plate kann nicht ausschließen, dass die Betreiber von Netzpolitik überwacht werden, weil er zu dem Ermittlungsverfahren nichts weiß. Kann er wenigstens ausschließen, dass ich in Zukunft überwacht werde? Ich habe doch nichts gemacht!

Kann er nicht?
Achso. Blöd.

Kristina Schröder glaubt nicht, dass unsere Grundrechte schrankenlos sind

So etwas kann man sich nicht ausdenken:

Jan Böhmermanns Antwort ist (natürlich) Gold wert:


(Danke Tino!)

9. November 1989 & ich

Es passiert ziemlich selten (nie), dass ich etwas teile, was meine Mutter auf Facebook raus haut. Aber das hier kann man mal machen:

„am 9 November 1989 wurde mein Vater 70! Geboren 1919 in Leipzig geflüchtet 1953 mit Frau und 3 Kindern, bevor die Stasi sie verhaften konnte. Der Rest der Familie ist dageblieben, doch 1989 war es nun möglich jeder Zeit sich gegenseitig zu besuchen! Ich habe noch nie meinen Vater so glücklich gesehen, denn wir jüngeren Kinder wurden in Ost-Westfalen geboren und kannten nur das geteilte Deutschland! Mein Lieblings-Onkel aus Leipzig konnten auch meine eigene kleine Familie und ich jetzt jeder Zeit besuchen! Wir leben nicht nur ein vereintes Deutschland in unserer Familie, wir leben ein vereintes Europa; denn die Familie teilt sich in Great Britain, teils in den Nederlanden und auch in Spanien .“

Martin Sonneborn: Fragen an Oettinger

Ich finde es ja schon sehr anstrengend den Oettinger dialektbedingt(?) schon auf Deutsch zu folgen. Deswegen bin ich schon froh, dass er nicht auf Martin Sonneborns Fragen auf Englisch antwortet, so wie Sonneborn es sich wünschte:

„Werden Sie sich in ihrer Funktion als Digitalkommissar für das Recht auf Vergessen im Internet einsetzen?“ ist erstmal eine legitime Frage, die der Oettinger relativ leicht beantworten könnte. Die darauf folgenden Verfehlungen Oettingers, die drohen in Vergessenheit zu geraten, lassen den EU Kommissar kurz stocken. Er beantwortet sie trotzdem zum Teil, aber es bleibt doch noch eine Frage offen: Wie soll jemand wie Oettinger ersnt genommen werden, der auf die aufgetauchten Nacktbilder diverser Promis so antwortete:

„Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, kann er doch nicht von uns erwarten, dass wir ihn schützen. Vor Dummheit kann man die Menschen nur eingeschränkt bewahren.“

Die Betonung liegt auf „eingeschränkt“. Vor Oettinger kann man uns wohl nicht bewahren.

via KFMW