Patton Oswald und meine Ausweiskontrolle

Ausweiskontrolle London Gatwick. Der skeptische Blick des Beamten bleibt etwas länger haften, gleitet dann rüber zur Kleinen: „What happened?“
Sie antwortet überrascht „I don’t know! He is so old!“
„Do you want me to keep him?“
Die Kleine lacht. Der Beamte winkt mich mit einem „Don’t blow anything up!“ durch und wuschelt sich mahnend durch den nicht vorhandenen Bart.

Ausweiskontrolle Berlin Schönefeld. Der skeptische Blick des Beamten bleibt etwas länger haften, nachdem er mein bartloses Passbild beäugt hat. Ich setze die Mütze ab, wuschel mir durch den Bart und sage: „Verdammte Schwerkraft! Alles runtergerutscht.“ Er grunzt ein mürrisches „Weitergehen.“

Home Sweet Home.

(Danke für das Video, Kay!)

Instagramaccount der Polizei von Reykjavik ist voller Flausch und Süßigkeiten

Obwohl wir schon seit ein paar Wochen in Deutschland sind, bin ich nicht dazu gekommen alle Fotos und Videoaufnahmen unserer Islandreise auszuwerten. Das liegt aber nur zum Teil daran, dass mein Rechner kurz vor der Pension steht. Ein weiterer Grund ist, dass ich ständig abgelenkt werde. Zum Beispiel von dem Instagramaccount der reykjaviker Polizei (@logreglan), der voller Selfies, Flausch und Essen ist. Wie es sich eben gehört:


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Staatsanwalt verlangt offizielle Erklärung eines Polizeihundes. Und bekommt sie.

Und so stelle ich es mir vor:

„Frank! Frank, geh mal ans Telefon… FRANK! Es ist der Staatsanwalt.“ – „Sag ihm ich bin essen.“ – „FRANK! Er will endlich die Zeugenaussage von Officer PC Peach, die er schon mehrfach verlangt hat.“ – „MAAAAH! Officer PC Peach ist ein Hund, wann versteht… Egal, er soll mal seine Faxnummer schicken. Zeugenaussage kommt gleich…“

Kurze Zeit später summt das Faxgerät des Staatsanwaltes und heraus kommt das:
Dog-Statement

via 22 Words

Die Berliner Polizei und ihr kleines Gewaltproblem (UPDATE)

Am 5. Juli überwältigten mehrere Polizisten einen Mann, der sie angeblich in ihren Ermittlungen im Görlitzer Park behindert haben sollte. Das folgende Video zeigt das brutale Vorgehen der Beamten und hinterlässt Spuren schlechter Laune.

Ich finde kaum etwas nervt mehr, als auf Polizisten herumzuhacken. Sie haben einen scheiß Job, sind dafür nicht sonderlich gut bezahlt und müssen sich Tag für Tag beschimpfen lassen. Das Image der Polizei nimmt schon bei Demos gerne Schaden, wenn sie auch nur rumstehen. Deswegen hat die Berliner Polizei ein ganz arges Problem, denn in diesem Video sehen wir eine Handvoll Polizisten, die sämtliche Vorurteile bestätigen und damit ein ganzes Berufsbild unter Beschuss nehmen. Dass die Freundin und ein völlig fremder Fahrradfahrer, der versucht sie zurückzuhalten, mit Pfefferspray bearbeitet werden, scheint für die Polizei ebenso normal zu sein, wie der Versuch dem Mann mit einem Straßenpoller das Bei zu brechen, oder sich auf das Genick des Opfers zu knien.

Der Polizist bei Minute 3:51, der mit einem Schlagstock und einer Körperhaltung bewaffnet ist, die danach schreit „GREIFT MICH JETZT ENDLICH JEMAND AN?!“, gab mir den Rest. Ich verspüre gerade einen üblen Hass gegen die Polizei und es ist ein falsches Gefühl. Hier haben einige Beamte überreagiert und sollten mit Konsequenzen rechnen, die jeder „normale“ Bürger auch bei Körperverletzung tragen sollte. Diese Menschen sollten nie wieder in die Nähe einer Waffe gelangen dürfen und höchstens in einem 1€ Laden an der Kasse sitzen. Ich habe jetzt Angst vor der Polizei und ich bin mir ziemlich sicher, dass man hier in Deutschland eigentlich keine Angst vor der Polizei haben sollte.

(Hier das Video bei Vimeo, nachdem bei Youtube eine Altersbeschränkung eingebaut wurde)

Immer wieder tauchen Argumente auf, wie: „Selbst Schuld. Hätte ja seinen Ausweis zeigen müssen.“, „Man weiß ja nicht was vorher passiert ist.“, „Wenn man auch gegenüber Polizisten handgreiflich wird, muss man sich auch nicht wundern.“
Kein einziges Argument hält auch nur eine Sekunde stand. Nichts, aber auch rein gar nichts rechtfertigt das Verhalten der Polizei. Das ist in etwa so, als würde man zusehen wie drei Erwachsene ein Kind zu Boden ringen und versuchen das Bein, die Rippen oder „aus Versehen“ das Genick zu brechen, weil das Kind nicht hören wollte. Selbst wenn das Kind zuvor die Erwachsenen bespuckt und getreten hätte, würde so ein Verhalten falsch sein. Und so ist es auch mit diesem Mann, der von der Polizei misshandelt wird.

Wen es aber interessiert: Der Mann hat tatsächlich vorher etwas getan. Er hat, laut Pressemitteilung der Polizei, gestört.

Bei Angriffen aus einer Gruppe von etwa 60 Personen heraus wurden gestern Nachmittag sechs Polizisten verletzt. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum Görlitzer Park, da zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. Im Park eingetroffen, sahen die Beamten einen 25-jährigen verletzten Mann, der am Ohr stark blutete. Bei der nun folgenden Sachverhaltsklärung mischten sich zunächst mehrere Personen, die kurz zuvor an einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg teilgenommen hatten, lautstark in die Ermittlungen der Beamten ein. Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte. Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Polizisten wurde die Personengruppe abgedrängt und zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Insgesamt sechs Beamte wurden bei den Angriffen verletzt.

via KFMW

UPDATE
Die Polizei nimmt inzwischen Stellung zu dem Video:

In der weiteren Folge nahmen die Beamten die Personalien des jungen Mannes auf und versuchten nun, den Sachverhalt aufzuklären und die Täter der gefährlichen Körperverletzung zu ermitteln. Hierbei wurden die Polizisten hartnäckig gestört. Der in dem Video zu sehende Mann, ein 22-Jähriger, behinderte die Beamten mehrfach bei ihrer Arbeit und verhinderte, dass die Beteiligten der Schlägerei ermittelt werden. Der Abgebildete erhielt nun einen Platzverweis, dem er nicht nachkam, so dass er weggeführt werden musste.

Falls also noch die Frage offen sein sollte, was auf dem Video nicht zu sehen ist und was der Grund dafür ist, dass man dem Mann so zugesetzt hat.
Er hat gestört.

Mann filmt Reaktion der Polizei, nachdem sie seinen Hund erschossen haben

Als Hundebesitzer fällt es mir schwer das Video zuende zu schauen, ohne auf die Tastatur zu kotzen. Ich bewundere, wie der Mann es knapp 3,5 Minuten lang schafft ruhig zu bleiben.

The officers on the scene explained that a police officer was looking for a lost child, went into Kendall’s backyard, and shot the dog when it threatened the officer.

via Boing Boing

Polizei NRW Rap

Rappende Karrierevideos sind nicht gut. Sie waren es nie. Es gibt keinen einzigen nachgewiesenen Fall eines Teenagers, der dachte: „Oh, die rappen. Das muss voll die starke Truppe sein! Ich möchte jetzt sofort da Karriere machen, weil: Ich rappe nämlich auch und dann kann ich nämlich rappen und Karriere machen. Das ist voll duales System und so!“

Lasst das!

Danke Patrick / Youtubedirektlink

Betrunkener Ghostbuster macht einen Backflip über einen Polizisten

„Sie sind verhaftet?“ – „Warum?“ – „Weil… Aus Gründen.“ – „Das ist doch keine Basis!“ – „Dann eben, weil Sie einen Rückwärtssalto über mich gemacht haben.“ – „Klingt legitim.“

httpv://youtu.be/sM7MVApePJE
Youtubedirektlink

Kann man scheiße finden, dass jemand auf das Dach des eigenen Autos klettert, aber dafür verhaftet werden? Achso, er wurde auch noch verhaftet, weil er in der betrunken in der Öffentlichkeit rum lief. Wie betrunken kann jemand sein, der so etwas auf die Reihe kriegt?

via Interweb3000

Besoffener Typ singt Bohemian Rhapsody in Polizeiwagen

Heute Abend treffe ich mich mit ein paar Freunden und werde alkoholische Getränke zu mir nehmen. Zwischendurch werde ich ihnen den „Busfahrer“ beibringen und später mit der Polizeit nachhause fahren. So stelle ich mir das ungefähr vor:


Youtubedirektlink

Groß. Das ist ganz ganz groß. Wäre ich doch mal Poilizist geworden.

Das Ende! Ich muss so lachen!

Danke Kelly!