Honey Maid tritt bösen Menschen in die Eier. Mit Liebe.

Am 10. März brachten sie diesen kitschigen, vorhersehbaren und provokativen Spot raus und die Resonanz war erwartungsgemäß überwältigend: Tausende Arschlöcher krochen unter ihren Steinen hervor und schimpften über die Familienmodelle, die Honey Maid vollkommen ok findet. Keinen Monat später kommt dieser Clip raus. Berechenbar? Vielleicht. Kitschig? Klar. Hübsch anzuschauen: ‚fjeden.

via AdWeek

#HowIMetYourRacism big in Japan

Ja, was machen wir jetzt?
Nachdem in der letzten How I Met Your Mother ein paar Charaktere sich als Asiaten verkleidet haben, ging ein Aufschrei los. Das sei rassistisch und gemein. Yellowfacing macht man einfach nicht und Basta.

Da muss man jetzt ganz vorsichtig sein, wenn man anderer Meinung ist. Das Minenfeld der Empörung ist da sehr empfindlich und ich will mich da nicht reinwagen, weil es nicht viel gibt, was schlimmer ist als eine aufgebrachte Menge junger, weißer Frauen, die das Blog stürmen und empört aufschreien was für rassistische Kackscheiße man doch ist. Leider werden nämlich Menschen, die die letzte Folge nicht als rassistisch empfanden, ruckzuck in denselben Eimer geworfen, wie diese braune Matschepatsche, was nach Meinung mancher Menschen dazu führt, dass „echter“ Rassismus für gewisse Menschen ins Lächerliche gezogen wird. Ich sag’s ja nur. Tut dem Überbringer der Nachrichten nichts!

Deswegen möchte ich ganz vorsichtig und zaghaft an dieser Stelle sagen, dass ich an dem folgenden Spot aus Japan überhaupt nichts rassistisch oder sexistisch finde. Und ich bin weiß und männlich. Deswegen darf ich das sagen.

Das sehen viele Japaner anders und so hat sich die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) entschuldigt und verspricht den Spot zu überarbeiten.

Dem amerikanischen Journalisten Peter Durfee ist übrigens noch etwas rassistisch kackscheißiges aufgefallen und hat es prompt getwittert:
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Reaktionen auf die neue Cheerios Werbung

Schaut euch mal kurz diesen Clip an. Und dann denkt mal kurz darüber nach warum Menschen sich über den Clip aufregen. Vielleicht weil Cheerios nicht so gesund sind, wie es in der Werbung dargestellt wird?

Oder gibt es einen anderen Grund, der euch einfallen würde?
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Lügen zu Weihnachten

So, die Weihnachtszeit ist so gut wie vorbei – jetzt brauche ich auch nicht mehr mit dem Adventskalender weiterzumachen. Nächstes Mal gelobe ich Besserung und das ist keine Lüge! Anders beim Sarrazin, der durch eine genetischen Benachteiligung leider nicht anders kann. Und weil die FAZ damit kein Problem zu haben scheint, haben sie dem Mann gleich die erste Seite geschenkt, damit er seine Lügen nun nicht nur unter minderbemittelten Deutschen streuen kann, sondern auch die „Elite“ daran teilhaben lässt, wie Jakob Augstein in einem kurzen, aufgeregten und lügenfreien Artikel darstellt:

Dass es ihm um etwas anderes geht als um das Geld. Um Anerkennung. Die bekommt er auf dem Bahnhof, im Taxi, in der Bäckerei. Das schreibt er selber. All die Menschen, die ihm auf die Schulter klopfen, das Glaus auf ihn heben, ihm einen ausgeben wollen. Das ist die Anerkennung des Volkes. Thilo Sarrazin möchte aber nicht nur die Anerkennung des Volkes, sondern die der Menschen, die man die Eliten nennt. Die bleibt ihm versagt. Denn so weit hält der zivilisatorische Konsens in diesem Land bislang, dass die Eliten einem Rassisten und Kulturchauvinisten die Anerkennung versagen. Die FAZ will diesen Konsens durchbrechen.

Das Schlusswort finde ich besonders gelungen:

Der Lügner hat es leicht. Er behauptet. Der einzige Weg, mit einem gewohnheitsmäßigen Lügner umzugehen, ist ihm das Wort zu entziehen.

Oh ja…

Nilz sei Dank