Robin Williams R.I.P.

Robin Williams / Peter Pan

Ich bin heute morgen mit den Worten geweckt worden: „Robin Williams ist tot!“. Das ist keine schöne Art aufzuwachen, wenn Williams zu den liebsten Lieblingsschauspielern gehört.
Ich bin Fan und dazu gehört auch, dass ich auch akzeptiere, dass er Filme wie Popeye, Toys gemacht hat und auch Mrs Doubtfire, den ich genau 30 Minuten lustig fand. Aber das gehört zum Fansein dazu: Durch schlechte und durch gute Zeiten gehen.

Es gibt wohl keine Phase meines Lebens, die ich nicht mit einem Robin Williams Film in Verbindung bringe. Mork vom Ork schaute ich in der Zeit, als ich gerade Deutsch lernte (auf Deutsch, was die Serie überraschenderweise nicht schadete). Hook sah ich, als ich schwer am Pubertieren in meinem Zimmer saß und verwirrt darüber nachdachte, ob ich nun ein Kind oder Erwachsener sein wollte (der Einfluss des Films ist nicht von der Hand zu weisen). Meinen ersten Liebeskummer ertränkte ich in Good Morning Vietnam und Der Club der toten Dichter. Meinen ersten Kater verbrachte ich mit Mrs Doubtfire und Jumanji in Dauerbeschallung. Ich weinte zum ersten Mal bei einem Film, als ich Hinter dem Horizont sah. In unserer ersten eigenen Wohnung schaute ich mit der Kleinen One Hour Photo (war tatsächlich eines der ersten Filme, die wir wenige Tage nach meinem Einzug sahen, fällt mir gerade ein).
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