Robin Williams R.I.P.

Robin Williams / Peter Pan

Ich bin heute morgen mit den Worten geweckt worden: „Robin Williams ist tot!“. Das ist keine schöne Art aufzuwachen, wenn Williams zu den liebsten Lieblingsschauspielern gehört.
Ich bin Fan und dazu gehört auch, dass ich auch akzeptiere, dass er Filme wie Popeye, Toys gemacht hat und auch Mrs Doubtfire, den ich genau 30 Minuten lustig fand. Aber das gehört zum Fansein dazu: Durch schlechte und durch gute Zeiten gehen.

Es gibt wohl keine Phase meines Lebens, die ich nicht mit einem Robin Williams Film in Verbindung bringe. Mork vom Ork schaute ich in der Zeit, als ich gerade Deutsch lernte (auf Deutsch, was die Serie überraschenderweise nicht schadete). Hook sah ich, als ich schwer am Pubertieren in meinem Zimmer saß und verwirrt darüber nachdachte, ob ich nun ein Kind oder Erwachsener sein wollte (der Einfluss des Films ist nicht von der Hand zu weisen). Meinen ersten Liebeskummer ertränkte ich in Good Morning Vietnam und Der Club der toten Dichter. Meinen ersten Kater verbrachte ich mit Mrs Doubtfire und Jumanji in Dauerbeschallung. Ich weinte zum ersten Mal bei einem Film, als ich Hinter dem Horizont sah. In unserer ersten eigenen Wohnung schaute ich mit der Kleinen One Hour Photo (war tatsächlich eines der ersten Filme, die wir wenige Tage nach meinem Einzug sahen, fällt mir gerade ein).
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Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot

Das ist ja jetzt ein Ding. Günter Freiherr von Gravenreuth beschäftigte sich damit oft und gern alles abzumahnen, was bei drei eine Bestätigungsmail verschickte. Wie zum Beispiel die taz, die vollautomatisch eine Bestätigungsmail versendete, nachdem Gravenreuth sich für die Newsletter angemeldet hatte:

Gravenreuth hatte die taz wegen einer Bestätigungsmail abgemahnt, die bei der Bestellung des taz-Newsletters automatisch gesendet wird. Obwohl die taz die Abmahngebühr bezahlte, hatte Gravenreuth wahrheitswidrig dem Vollstreckungsgericht gegenüber behauptet, dass noch nicht gezahlt sei und die Domain taz.de pfänden lassen.

Graventreuth hat Scheiße gebaut. Dass ihm eine Bestrafung bevorstand, war pure Gerechtigkeit und ich denke, dass „Schadenfreude“ es ganz gut trifft, wenn ich daran denke was ich zuerst gefühlt habe, als ich das über den Abmahnwahnsinnigen las.

Aber dann:

Um 01:15 Uhr schickte Günter Freiherr von Gravenreuth eine Abschiedsmail an all seine Kontakte. In seinem „letzten Gruß in die Runde“ gab er bekannt, dass er sich nun mit einer scharfen Waffe umbringen würde. Die in der E-Mail genannten Motive für seinen Selbstmord sind sehr vielfältig aber alle privater Natur.

Die Schadenfreude ist verflogen.