„Who’s Your Daddy“ Gameplay

Who's Your Daddy Alpha Gameplay

Stellt euch mal ein Spiel vor, in dem ihr entweder einen besorgten Vater spielt, der die Wohnung sicherer macht, oder das suizidgefährdete Kleinkind, das durch die Wohnung flitzt und sich mutwillig in Gefahr bringt.

Würdet ihr so etwas spielen? Falls die Antwort „Ja! JA! JAAAAA!!!“ ist, dann stimmt bei Steam dafür ab.

Who’s Your Daddy is a casual 1 on 1 video game featuring a clueless father attempting to prevent his infant son from certain death, it still does not have the chance for boosters from http://www.p4rgaming.com like other video games do.

The daddy’s goal is to prevent the baby from dying. He has a number of items that can be found inside the house to help him complete this task such as:

  • Power Outlet Covers
  • Cabinet Locks
  • Pills

The baby’s goal is to take his own life using whatever objects within the house he can get his little hands on. This includes actions such as:

  • Shoving forks into power outlets
  • Chugging various cleaning products
  • Scuba diving unsupervised in the tub

Danke Kay!

Kevin Smith erklärt das Leben

„Live a ‚Why not‘-Life, cause we’re all gonna die screaming.“

Kevin Smith über den Tod seines Vaters und einer dieser „Genieß das Leben, Mann!“-Reden, die wir schon tausendmal gehört haben. Aber diesesmal in gut.

Danke Batz / Youtubedirektlink

Das Lustigste an Osamas Tod

Ich glaube, ich habe für die Überschrift länger gebraucht, als für das Zusammentragen der kommenden Goodies. Ist es pietätlos über den Tod eines Menschen Witze zu machen und es so zu betiteln? Und wie ist es mit dem Tod eines Terrorsten, der die Verantwortung für den Tod tausender Menschen trägt? Ich verstehe, wenn man den Standpunkt vertritt, dass jedes Leben schützenswert ist. Auch das von Terroristen. Wenn man sich das vor Augen führt, unterscheidet uns das letztendlich von ihnen. Allerdings kann ich die Freude und Erleichterung, dass jemand ins Gras beißt, der jedem von „uns“ den Tod wünscht, genauso nachvollziehen.

Ich gehöre zu den Menschen, der kein Mitleid mit Osama hat. Den Tod hat er trotzdem nicht verdient und zwar deswegen, weil es bessere Bestrafungen gäbe (lebenslang das Musical Jesus Christ Superstar gucken, wäre nur ein Beispiel von vielen). Und desweiteren, weil er nun zum Märtyrer für unzählige geistesgestörte Gotteskrieger geworden ist, die sich ganz bestimmt mal ordentlich rächen werden. Auch ein hübscher Schauprozess mit hätte mehr Wirkung gehabt, als so eine schnelle Nummer.

Immer wenn ich verwirrt bin und nicht genau weiß was ich von etwas halten soll, hilft es mir ordentlich darüber zu lachen. Das war schon in der vierten Klasse so, als Christian B. den Spielzeug-LKW von einem Drittklässler klaute und mit Schmackes drauf sprang, um es kaputt zu machen. Was passierte? Richtig: Christian B. hatte nicht bedacht, dass so ein Spielzeug-LKW eine Metallachse hat, die sich in seinen Fuß bohrt, wenn er den Wagen seitlich hinlegt und drauf springt. Was habe ich gelacht! Aber nicht aus Schadenfreude, sondern aus Verwirrung: Hatte er das jetzt verdient, oder sollte ich lieber schnell eine Lehrerin rufen, weil sich die Metallstange durch sein Fuß gebohrt hat?

Nachdem ich also vorhin die Zusammenfassung von Obamas Rede verbloggt habe, tauchten heute noch so viele weitere Beiträge auf, dass ich sie nicht einzeln rebloggen will, sondern einfach spaßeshalber zusammenfassen möchte. Denn sehen wir es mal so: Natürlich wird es einen neuen bin Laden geben. Und in Zukunft werden noch unzählige Menschen sterben, weil Fanatiker niemals aussterben werden. Aber für ein paar Stunden lang sollten wir die Schadenfreude genießen dürfen, wenn wir an den Gesichtsausdruck denken, den die Mörder und angehenden Mörder aufgesetzt haben, als sie vom Tod ihres Anführers erfuhren.


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Die Darwin Awards Nominierungen sind raus!

Auch 2009 haben sich Menschen die größte Mühe gegeben sich auf blödeste Art und Weise aus dem Genpool zu verabschieden. Und nun sind die Nominierungen endlich raus!

Hier mein persönlicher Favorit:

(30 May 2009, Louisiana) Back seat drivers beware! Annoyed at how slowly her boyfriend was driving, Tamera B, 22, encouraged him to pick up the pace so she could get to work on time. Joking that it would be faster to walk to work, she opened the door of the pickup and stuck her foot out before falling to her death. Deputies of the jurisdictional Sheriff’s Office stated that the truck was traveling at highway speed on I-12 at the time of the incident.

Her death was ruled accidental.

Michael Jackson ist tot, darf man nun lachen?

michael-jackson-deadSchon ein bisschen hin- und hergerissen zwischen Fassungslosigkeit und dem Drang zu Platzen: Vor angestauten Witzchen über den King of Pop, der plötzlich verstorben ist.

Die Fassungslosigkeit erklärt sich damit, dass es immer wieder Instanzen gibt, die jemanden bewusst, oder auch unbewusst ein Leben lang begleiten. Michael Jackson war ein Konstante, wie kaum ein anderer. Meine Eltern besaßen ein paar Schallplatten. Meine Mutter war ein Fan seiner Musik (immer wieder betonend, dass es auf die Musik ankommt, nicht auf die Person dahinter) und erklärte mir warum Menschen auch mal „bad“ sein können und trotzdem „cool“, was aber letztendlich egal wäre, wie sie mir einbleute, weil Jacksons Musik das Wichtige ist und nicht er als Person.

Durch das konsequente Beharren, dass man nicht Fan einer Person sein sollte, sondern seiner Werke, entwickelte ich in der Pubertät die obligatorsche Rebellion, in Form von Personenkult der schlimmen Sorte: Ich verabscheute jeden, der die Musik machte, die meine Eltern hörte (und nebenbei auch die Musik derjenigen und dazu noch Abscheu gegen die, die solche Musik hörten) und wandte mich den „wirklich“ coolen Menschen zu: Alexander Nestor Haddaway, Ray Slijngaard und Anita Doth, Tony Dawson-Harrison und natürlich Peter René Baumann. Da hatte Michael Jackson nun wirklich nichts zu suchen.
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Jörg Haider ist tot


(Foto: dpa)

Es ist ein komisches Gefühl, was ich da in der Magengegend habe. Ganz bestimmt keine Freude, wie der wohlmöglich einzige Widerspruch der Evolutionstheorie empfinden würde, wenn jemand mit der falschen Religion, Hautfarbe oder Gesinnung ums Leben kommen würde.

Mein erster Gedanke: Was wäre, wenn es jemanden erwischt hätte, der sich für das genaue Gegenteil dessen eingesetzt hätte, wie Haider. Völkerverständigung, Annäherung und Toleranz? Die Horde der politisch inkorrekten Kretins wäre in Jubelgeschrei ausgebrochen.

Der zweite Gedanke: Warum breche ich eigentlich nicht in Jubelgeschrei aus? Ich bin kein guter Mensch, der alle Menschen liebt, egal welche Weltanschauung sie haben. Ich mache mir meine ganz eigenen Gedanken über die Meinungsfreiheit und ich würde keinem Nazi auf die Beine helfen, wenn er mit seinen vollen Einkaufstüten auf der Straße ausrutschen würde.

Aber Freude bei dem Tod eines solchen Menschen? Klar, man spricht oft davon, dass man Nazis und solche die es gerne wären, alles Übel dieser Welt wünscht. Aber wenn es passiert, hält man inne und denkt sich: Ja schon, aber würde nicht das Absinken in der Egalheit ausreichen? Das Verschwinden des Publikums, oder besser noch die Erkenntnis, dass sie vollkommen im Umrecht sind. Ja, das wäre es gewesen. Das wünsche ich Menschen wie Haider: Die wahre Erkenntnis, dass das was sie denken, so falsch ist und so gegen die Natur der Masse, dass sie zusammenbrechen und einfach nie wieder mit jemanden über ihre vollkommen nachweisbar falsche Meinung reden.

Aber nicht den Tod.

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