MucVen – Mit dem Fahrrad über die Alpen (Teil 1: Die Route)

Oder:

Warum mache ich so einen Scheiß eigentlich?!

Manchmal habe ich Ideen, da weiß ich schon vorher, dass sie ganz sicher schlecht sind. Ich tue trotzdem alles nötige, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, weil mein 12-jähriges Ich die Kontrolle übernimmt. Da war zum Beispiel das eine Mal, als ich dachte, dass es die beste Idee der Welt wäre, am ersten Tag meiner Tour nach Paris, mein Handy (und damit mein Navigationssystem) während der Fahrt notdürftig am Fahrradlenker anzubinden, um es besser aufladen und im Blick behalten zu können:
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Notizen zu Le Tour des Tours (2)

das geräusch einer amsel, die gegen einen behelmten kopf fliegt, klingt in etwa so: „flumpQUIKflapp“

das geräusch einer echse, die die straße überqueren will und plötzlich ein riesiges, schnelles fahrrad vor sich sieht, klingt in etwa so: „EEEEK!!!“

das geräusch, das ich mache, wenn ich bei gegenwind eine zehn grad steile steigung bewältige und dabei eine kleine fliege verschlucke, klingt in etwa so: „HRCHRCHRCHAAARGH!!!“

bonusmaterial
das bild meiner beine, nachdem ich nach dem fünften tag das knie-tape abgerissen habe:.

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das geräusch dazu müsst ihr euch jetzt einfach mal vorstellen.

Le Tour des Tours – Mit dem Fahrrad von Berlin nach Paris (Route und App Empfehlungen)

Dieser Beitrag wird vermutlich etwas länger laden, da ich hier sehr infaltionär mit iframes um mich werfe. Bitte um Geduld…

Die Route nach Paris habe ich mindestens drölfmal angefangen, verworfen und wieder neu angefangen. Die folgende Route ist also bis zu meiner Ankunft in Paris ohne Gewähr. Sie erscheint mir gerade die schlaueste Route zu sein, da ich weniger Höhenmeter zu bewältigen habe, als wenn ich direkt fahren würde. Allerdings hielt ich es auch mal für eine schlaue Idee vor einem Halbmarathon drei Red Bull Shots zu trinken. Das Resultat war ein brennendes Dixieklo und kolibriartiges Herzrasen.

Für die Planung und spätere Aufzeichnung der Route habe ich mich für den Dienst Komoot entschieden (die mich freundlicherweise mit dem Komplettpaket der Regionen ausgestattet haben, aus Angst, dass ich mich an einer Karte aus Papier schneide und in der Wildness verloren gehe). Die Kombination aus App und Website erleichtert die Planung und spätere Navigation enorm.

Neben Tourenvorschlägen (sowohl mit dem Rad, als auch zu Fuß) kann man sehr einfach seine eigene Tour planen. Ich gebe zu, dass ich anfangs enttäuscht war, dass es nicht möglich ist einfach vom Ausgangspunkt Berlin mit einem Mouseklick die Route zum Eiffelturm planen zu lassen. Hinterher ergab es dann doch Sinn: Erstens ist Komoot nicht auf so weite Touren ausgelegt und zweitens hätte ich die Übersicht verloren und die Flexibilität wäre flöten gegangen. So habe ich insgesamt 13 Touren geplant, die ich jederzeit auch einzeln anpassen kann.
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Le Tour des Tours – Mit dem Fahrrad von Berlin nach Paris (1.5)

Nach einem gewohnt kalauigen Wortspiel, habe ich heute von meinem französischen Kollegen erfahren, dass „Turm“ auf französisch „Tour“ heißt. Das ist ja fantastisch! Ob der gemeine Franzose auch weiß was für ein brilliantes Wortspiel „Tour des Tours“ überhaupt ist? Weil: Klingt doch beides gleich. Unglaublich.

Achso.
Egal. Ich lass‘ das jetzt so.

UODATE
Auf dieser Seite fasse ich alles nochmal zusammen: Route, Gepäck und weitere Vorbereitungen.