MucVen – Von München nach Venedig auf dem Fahrrad

Die Fahrradreise von München nach Venedig ist schon ein paar Monate her und eigentlich stände noch der Beitrag aus, indem ich erkläre warum ich mal wieder viel zuviel gepackt habe und was man tatsächlich braucht, um mit dem Fahrrad ganz gemütlich über die Alpen zu fahren. Dafür lasse ich mir jetzt einfach noch einmal ein paar Monate Zeit.
Weil ich es kann.

In der Zwischenzeit habe ich es endlich fertig gebracht das ganze Videomaterial zu sichten und einen Teaser, sowie einen kurzen Film zusammenzuklöppeln.

Ich habe auf dem Weg von München nach Venedig viel darüber nachgedacht was und wie ich über die Reise erzählen werde. Anekdoten gäbe es genug, aber es sind für Außenstehende wahrscheinlich uninteressante Dinge (vielleicht bis auf den Abend, als ich betrunken fließend italienisch sprach und damit das Herz einer italienischen Familie gewann, die zuvor meins mit selbstgemachtem Tiramisu, Schinken und Wein stahl).

Sollte sich aber jemand von euch mit dem Fahrrad auf den Weg nach Venedig begeben wollen, hier eine Information, die sehr wichtig ist: Ihr werdet ein Stück auf einer Autobahn ohne Seitenstreifen fahren und ja: Das muss so.
Kurz bevor die Brücke erreicht, die euch vom Festland nach Venedig bringt, geht es eine zeitlang auf einer viel befahrenen Straße, die wie eine Autobahn aussieht, aber laut Komoot vollkommen ok ist mit dem Rad zu fahren. Aber nicht nur Komoot ist der Meinung, dass es kein Problem ist weniger als 20 Zentimeter Abstand zu wahnsinnig schnell fahrenden Bussen zu haben: Auch die Italiener finden es vollkommen ok, wenn man mit dem Rad auf der Autobahn fährt. Trotz wiederholter Nachfragen bei den Bewohnern von Maghera, bestand man darauf, dass es schon seine Richtigkeit hat. Irgendwie muss man sich danach auch das beste Eis Italiens verdienen (in irgendeiner Seitengasse einer Seitengasse im jüdischen Viertel. Sucht es selber.).
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