#campscotland – Endlich Schottland (Tag 6)

Mit zwei Tagen Verspätung treffen wir in Schottland ein und abgesehen davon, dass Glasgows Stadtautobahn in Guantanamo Bay als „Übertriebene Folter“ durchgehen würde, ist der erste Eindruck Schottlands okay. Wenn man die Augen fest zusammenkneift und den Kopf schräg halt, dann sehen die ersten 100 Kilometer des Landes tatsächlich ein bisschen anders aus, als die Landschaft, die man um Berlin kennt. Ganz hübsch, eigentlich.

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#campscotland – Die Odyssee nimmt seinen Lauf (Tag 5)

Vor der Reise hatte ich mich besonders auf das wild campen gefreut. Irgendwo, ganz verwegen, in der Natur ohne Toilette und Strom übernachten. Allerdings nicht unbedingt vor einem Volkswagen Händler im Industriegebiet von Peterborough.

Um Punkt 7 Uhr riss ich die Tür auf, um heimlich einen sorgfältig ausgewählten Busch vollzupullern, als ich Mr. P. gegenüberstand, der mich verwundert anschaute, während er gerade das Tor zum Hof öffnete. Ich stammelte mit halb hochgezogenen Hosen etwas von einem Motorschaden und das wir dringend Hilfe bräuchten. Mr. P. bat um ein paar Minuten, um ein paar Sachen herzurichten und kurze Zeit später waren wir Gast im freundlichsten Autohaus des Universums.

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#campscotland – Schwere Verluste (Tag 4)

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Das fehlende Geräusch eines laufenden Motors ist in einem knapp zwei Tonnen schweren, 100 km/h schnellen Bulli besonders gruselig, wenn man sich auf einer englischen Schnellstraße und knapp 50 Meter vor der nächsten Ausfahrt befindet. Es ist eines der drei schlimmsten Geräusche, die ich je nicht gehört habe.

Was ich an Tag 4 gelernt habe:
Wenn man über die DEVK günstige Konditionen bekommt, weil man in einen, in diesem Moment nicht zu erwähnenden, Autoclub eintritt, dann lernt man viel über das Warten. Besonders darüber wie spannend das Leben sein kann, wenn man zweieinhalb Stunden mitten in der Kurve einer Autobahnausfahrt wartet.

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#campscotland – Brügge gesehen und nicht gestorben (Tag 3)

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Belgien ist komisch. Es ist ein bisschen wie diese eine Cousine, die jeder hat und die auf Familienfeiern immer etwas seltsam angezogen ist und lautstark komische Dinge erzählt, die zwischen uninteressant und fremdschämig schwanken. Aber ab und zu trifft man sie auf der Straße und sie ist hübsch zurecht gemacht und so richtig sympathisch. Passiert aber eher selten. So ist Belgien.

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#campscotland – Panne, die Erste! (Tag 2)

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Wenn man in einem 27 Jahre alten VW T3 Bulli durch die Gegend fährt, muss man damit rechnen, dass sich irgendein Schlauch auf der Autobahn löst und der Motor überhitzt. Gut, habe ich wieder etwas dazugelernt.

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Womit kein Mensch rechnen kann, ist die unmittelbare Hilfe eines freundlichen Ostwestfalen, der wild hupt und einen von der A2 begleitet, um zu sagen, dass ein Schwall Flüssigkeit hinten rausplatzte, bevor es übel qualmte. Ob man bis zur nächsten Werkstatt mitgenommen werden möchte, oder etwas anderes braucht. Er könne auch auf dem Rückweg bei uns vorbeischauen, ob wir noch da stehen, und uns dann irgendwo hinbringen. Ich habe über 15 Jahre hier gelebt, aber nie einen so hilfsbereiten Menschen getroffen. Noch etwas gelernt.

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Der Plan von Stadthagen bis nach Brügge an einem Tag durchzufahren (knapp 450km) ist somit nicht aufgegangen und damit lerne ich die dritte Lektion des Tages: Man plant nichts bei einem Roadtrip.

Bonuslektion: Der Abschleppdienstmann schleppt nicht ab, wenn nicht unbedingt nötig und repariert auch mal so einen Schlauch. Geiler Typ.

Strahl mal wieder

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbunge

Es kommt nicht oft vor, dass ich mir ein drei Minuten langes Werbevideo anschaue, aber wenn man so langsam urlaubsreif ist (nein, eine 1250km lange Fahrradtour zählt nicht als Urlaub!), dann erwischt man sich dabei wie man stumpf vor dem Clip der Strahl mal wieder Kampagne sitzt und sich lauter hübsche Menschen beim Wandern und Tauchen anschaut.


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Wenn man sich die Seite mal anguckt, springt einem gleich das Gewinnspiel entgegen. Auch hier: Ich bin eigentlich kein Freund von Gewinnspielen, aber… Urlaubsreif. Ihr wisst schon. Hier hat man sogar die Wahl zwischen sieben Inseln, auf die man fliegen kann.

Ich kann übrigens Fuerteventura eher weniger empfehlen, wenn man sich für abwechslungsreife Landschaften interessiert. Vielleicht waren wir zur falschen Jahreszeit da. Vielleicht aber auch nicht. Zum Surfen war es allerdings ziemlich zu empfehlen. Dafür stelle ich mir El Hierro und La Gomera ziemlich cool vor. Falls ihr euch nicht sicher seid wohin ihr reisen wollt, dann könnt ihr euch die Videos beim Gewinnspiel anschauen. Unabhängig davon, dass dieser Beitrag gesponsert ist, finde ich übrigens die Videos allesamt sehr gut gemacht.

Sollte einer von euch das Gewinnspiel gewinnen, dann bin ich gerne bereit mich als Begleitung zur Verfügung zu stellen. Urlaubsreif und so…

“Despertando en Cuba – Aufgewacht in Kuba.”

Der Mathias hat gerade seinen Urlaub in Kuba verarbeitet und mich gefragt, ob ich das Video mal in die Runde schmeißen will. Mache ich doch gerne: Selten fühlte sich Fernweh so geschmeidig an, wie beim Matze. Dem Soundtrack sei Dank.

Despertando en Cuba – Aufgewacht in Kuba. from Mathias Richel on Vimeo.

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