Liebe DHL, liebe Kontaktlinsenverkäufer…

Seit 10 Tagen bin ich zuhause und habe mich nicht vom Fleck bewegt. Ich gehe höchstens mal auf dem Balkon, um Freigang zu simulieren und bin also entsprechend angepisst, um nicht zu sagen: sauer, dass mein erster Ausgang zum Briefkasten damit endet, dass ich zwei Benachrichtigungen finde. Man hat mich nicht zuhause angetroffen und deswegen meine Päckchen sowohl beim Nachbarn und zur Post zurückgebracht.

Erzählt mir jetzt nicht, dass der Päckchensupervisor seit einem schweren Unfall auf einem Päckchenfließband, im Rollstuhl sitzt und es deswegen nicht bis in den vierten Stock schafft. Ein Päckchen konnte ich nämlich gerade bei der halbnackten Nachbarin aus dem zweiten Stock abholen, die mich verschlafen im T-Shirt empfing. Das andere Päckchen, ein Buch (AWESOME, HUSCHI!!!) passte laut mürrischer Postfachserviceangestellten nicht in den Briefkasten und wurde mit der Begründung zurückgegeben, dass alles was nicht in den Briefkasten passt, abzuholen ist. Ich habe davon abgesehen ihr zu erzählen wo ich gerade meine Päckchen abgeholt habe und wo sie sich ihre schlauen Sprüchen hinstecken kann, weil sie aussah, als würde sie jemanden wie mich locker über die Theke hinweg verspeisen.

Nun zu den Inhalten meiner Päckchen. Das größte Päckchen enthält einen Regenschirm. Aber nicht irgendeinen Regenschirm, sondern den Regenschirm des Todes. Päckchen zwei enthält das erste Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller und das dritte Päckchen habe ich nicht bestellt.
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„Die 12 besten Internet Memes 2010“ (I Hope This Gets to You/Viral Love Letter)

Pastemagazine hat die 12 besten Memes 2010 gekürt und ich habe schon nach Platz 12 mit dem „Aaaawww!“ nicht aufhören können. Ist zwar an mir vorbeigegangen, werde ich mir dafür umso öfter anschauen:

Walter C. May and his band, The Daylights, made this video for May’s girlfriend, with the hopes that it would reach her virally, through an organic chain of tweeting and sharing and passing along. It did, and she loved it, and the world went “Awwwwww.”


Liebesbrief bei Youtube

Die wirklich echte 10.000 Dollar Spam

Für mich sind Spammer gleich anzusiedeln mit Nazis. Klingt drastisch, ist aber so. Spammer sind als Bodensatz der Gesellschaft mit der größtmöglichen Verachtung gegenüberzutreten.

Das hat sich Mother London wohl nicht gedacht, als sie diese virale Kampagne starteten. Sie „spammten“ hunderte Menschen mit einer E-Mail, wie wir sie alle schon tausendfach bekommen haben. Nur mit dem Unterschied, dass sie es ernst meinten: Die erste Person, die antwortet und den vollen Namen und Bankverbindung zurückschickt, erhält $10.000.

Und siehe da: Jemand hat geantwortet:


Mother bei Youtube

Danke Martin!

Where the Hell is Matt ist tatsächlich ein Fake!

Wirklich eines der schönsten Videos des letzten Jahres war Matts tanzende Weltreise und ich muss ehrlich gestehen: Bis zum Ende habe ich wirklich an der Echtheit des Videos nicht zweifeln wollen. Nun beichtet Matt. Er ist in Wirklichkeit kein ehemaliger Spieledesigner, sondern ein Schauspieler (bekannt u.a. als Leiche in C.S.I. Miami). Außerdem sind die tanzenden Menschen um ihn herum keine Menschen, sondern ganz klar: Roboter.

Unglaublich, was diese Marketingfirmen heutzutage für einen Aufwand betreiben, um virales Zeug unter die Menschen zu bringen!


DirektMatt

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LA RED

Wir unterbrechen dieses Blog für ein bisschen Virales aus dem Bereich der Design-Dienstleister. Heute: LA RED.

DirektLARED

Die haben ’n Styleguide, zum Beispiel. Und Art Direktor. Einen normalen Direktor haben die. Also, die haben… eh… die unterschiedlichsten Leute.

Photoshop haben die auch!
Können die… Das können die einfach! …Ne..? Und nicht ’n bisschen, sondern… Die haben das quasi erfunden! Ne? Das Ganze.

Ich muss so lachen!

via