Wie man einen amerikanischen Waffenfanatiker auseinandernimmt

Jon Snow (der Journalist von Channel 4 und nicht der Bastard Sohn) hat Neil McCabe, der für Armed American Radio arbeitet, in seiner Sendung und stellt ihm ein paar unangenehme Fragen, die er zwischendurch mit aktuellen Zahlen der erschossenen Menschen garniert.

Kleine Kostprobe: Die 13.338 Tote durch Schussverletzungen im letzten Jahr, sieht McCabe als „just a part of life“. Na dann.

Auch unterhaltsam: Wie andere Waffennarren etwas vollkommen anderes gesehen haben und Mr. „I don’t know“ als Sieger des Interviews interpretieren. Sie lassen sich nicht nur nicht von Fakten irritieren, sie sehen sogar eines der schlagkräftigsten Argumente für Backgroundchecks (u.a. um psychisch kranke Menschen davon abzuhalten an Waffen zu kommen) als sinnlos an, weil dadurch nur weniger Amerikaner an Waffen kommen. Kann man sich nicht ausdenken.

„The idea that you have to ask permission to exercise a constitutional right strikes people as absurd and really un-American,“ McCabe said. „The second thing about background checks is that they are notoriously inaccurate. Of the two million purchases that have been blocked by background checks, something like 95 percent of them are false readings, so it’s (an) absurd system and it should be thrown out.“

Danke Sebastian!