Mattels View-Master ist wieder da

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Kennt ihr noch Mattels „View-Master“: Dieser handliche Stereo-Diabetrachter für die (große) Hosentasche. Als Kind habe ich mir so etwas immer gewünscht, weil alle coolen Kinder so etwas hatten und es für mich, die höchste einigermaßen erschwingliche technische Errungenschaft war, die die Zukunft™ zu bieten hatte. Es war die erste Form von Virtual Reality, mit der ich jemals Kontakt hatte.

Vor ein paar Tagen kam die Anfrage von Mattel, ob ich nicht Lust hätte auf den Reboot hinzuweisen. Der Neue View-Master zeigt nämlich „Spannende Orte“, „Weltraum“ und „National Geographic: Wildtiere“ in feinstem 3D und 360°.

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Mein erster Reflex war (nachvollziehbarerweise):
„DAS IST UNFAIR! Die Kinder von heute wissen das doch gar nicht zu schätzen! Außerdem war ich zuerst da. Warum kriegen die Kinder von heute immer die coolen Sachen und ich musste mit Pippi-Plastik und Pups-Pappe spielen?!“
Ich hätte fast geantwortet, dass ich ganz sicher nicht darüber bloggen werde, weil sie sich das ruhig früher einfallen lassen können. So… 30 Jahre. Selber Schuld. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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Star Wars auf Maxdome

Star Wars Kollektion

Zu Star Wars wurde wahrscheinlich schon alles gesagt. Mein Filmfreund Oliver hat ein sehr ausführliches Review (mit Spoiler) geschrieben, mein anderer Filmfreund Nilz hat sich den Film in wenigen Tagen gleich mehrmals angeschaut und ich habe meine Fanboy Gefühle auch freien Lauf gelassen.

Bevor ich aufgeregt und verkleidet in die Vorstellung ging, habe ich natürlich (wie es sich gehört) die Klassiker und die drei anderen „Star Wars“ Filme angeschaut und festgestellt, dass die Liebe zu ersteren noch genauso groß ist und die Skepsis zu zweiteren sich kein Stück geändert hat. Nichts desto trotz gehört es zum guten Ton die Erinnerungen dazu aufzufrischen und weil ich vor Jahren meinen Fernseher rausgeschmissen hatte und bis vor kurzem auch keine Abspielmöglichkeiten für DVDs und Blurays hatte, habe ich in einem Anflug von übertriebener Ausmistung meine DVD Sammlung verscherbelt. Ich bereue nicht auch die Star Wars Filme verhökert zu haben, da ich zwar ein großer Fan der Reihe bin, aber nie eine emotionale Bindung zu meinen DVDs hatte. Das rächte sich entsprechend beim Auffrischen und so war es dann doch schwerer als erwartet, kurz vor der Premiere, an die Filme zu kommen.

Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Mein Maxdome Abo würde sich endlich wieder auszahlen. Ich habe eigentlich schon alles Sehenswerte dort gesehen und die Plattform seit Wochen vernachlässigt. Und gerade als ich überlegt habe es zu kündigen, bekomme ich die Nachricht, dass sie jetzt alle drei Star Wars Filme und drei andere Filme, die ähnlich heißen, zum schmalen Preis online gestellt haben. Hätte ich vorher das Maxdome Blog gekannt verfolgt, dann hätte ich das auch ein halbes Jahr früher wissen und mir jede Menge Stress ersparen können.

Solltet ihr also zu der immer kleiner werdenden Gruppe gehören, die noch nicht in „Das Erwachen der Macht“ gegangen sind und zuvor die Filme in der chronologischen oder Machete Reihenfolge geschaut haben, dann wäre jetzt der beste Augenblick dafür!

Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstüzung mit Maxdome entstanden.

Die besten und schlechtesten Hörbücher bei Audible

Das wird Audible jetzt aber nicht gefallen:
Das erste Mal habe ich von Audible gehört, als ein Freund mir eine Handvoll Hörbücher „lieh“. Er ließ seine Festplatte „ausversehen“ neben meinem Rechner liegen und „drehte sich weg“. Ihr kennt das.
Meine Quelle versiegte irgendwann, aber kurz danach fragte man mich, ob ich nicht über den Dienst einen Beitrag schreiben möchte.

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Ich bekam als Lohn unter anderen einen Probemonat und ein paar Hörbücher. Seitdem bin ich bei Audible hängengeblieben und die Frage wann ich eigentlich Hörbücher höre, kann ich mit einem „Wann höre ich sie nicht?“ quittieren: Vom Wohnzimmer auf die Toilette, wenn ich den Müll runter bringe, auf dem Weg ins Büro, beim einkaufen, wenn die Kleine lautstark feststellt, dass ich die letzten Kekse gegessen habe und natürlich auch zum einschlafen. Inzwischen höre ich mehr Bücher, als ich lese, weil Hörbücher das Beste aus zwei Welten verbinden: Lesen und Filme schauen.
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(Sponsered) Jack Daniels „Supporter of the Independent“

Jack Daniels Supporter of the independent

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Obwohl Werbung manchmal nervig ist, ist es doch sehr schade ab und an zu spät von Kampagnen zu erfahren. Da wäre zum Beispiel Jack DanielsSupporter of the Independent„, die seit genau einem Jahr helfen Menschen kleine und mittelgroße Träume zu erfüllen und Starthilfe zu leisten. Da war zum Beispiel das charmante Pärchen, das quer durch Europa per Anhalter reisen wollte, oder der Traum vom größten Moosgrafitti der Welt.

Besonders gut gefällt mir der Regenwaldwanderer:


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Werbung(e): Tranxx

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Ich habe mal auf dem Wasser geschwebt. Es war in einer großen Muschel und ich konnte akustisch zwischen Meeresrauschen, Walgesang und vollkommener Stille auswählen. Optisch zwischen Sternenhimmel und totaler Dunkelheit. Ich habe es genau 20 Minuten in der Muschel ausgehalten, bevor ich zu hyperventilieren begann, weil ich mich fühlte, als wäre ich in dem nassen Sarg eines Neuzeithippies gefangen. Das ist bei Tranxx etwas anders. Neulich wurden die Kleine und ich eingeladen dort ein bisschen Zeit zu verbringen und uns in einem planschbeckengroßen Entspannungsbad zu entspannen. Was wir bis dahin nicht wussten: Wir können das nicht.

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(So kann es aussehen, wenn man entspannen kann)
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Werbung(e): Audi S line style – „Coup“

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Ich bin wohl ein wenig befangen, wenn ich über Audi schreibe. Das passiert mir in letzter Zeit vielleicht öfters, da ich mich entschieden habe nur noch gesponserte Beiträge zu machen, zu denen ich auch wirklich stehen kann. Als zufriedener Audifahrer kann man also davon ausgehen, dass ich absolut kein Problem damit habe auf Audis S line style hinzuweisen. Ich würde mir jetzt nicht unbedingt leuchtende Audiringe unter meine Tür bauen, der Rest schaut allerdings ziemlich sportlich aus.

Der Filmfreund in mir jauchzt ein wenig vor Freude über die übertriebene Actionhandlung im Spot. Ich warte eigentlich nur darauf, dass Jason Statham am Ende des Spots reingehüpft kommt und alle Polizisten ausschaltet. Spoileralarm: Das passiert leider nicht. Vielleicht wäre hier noch einmal eine Nachbearbeitung möglich?
Alles andere sieht aus, als hätte Michael Bay auf Bachblüten bei dem Spot Regie führen dürfen. Es fehlt nur eine Handvoll Lensflares und fertig ist das Popcornkino im Audilook.

Jetzt werde ich wohl (zuerst) mit der Kleinen und (danach) mit meinem Händler sprechen, ob ich mir diese Sportsitze einbauen darf. Leider habe ich nämlich meine letzten Sitze mit einem fiesen Kaffeefleck versaut. Nichts sagt nämlich mehr „Dieser Mann ist sportlich und mag guten Kaffee!“, als diese sehr ansehnlichen Sportsitze, die ganz sicher über kurz oder lang Opfer meiner kofeeinbedingten Tollpatschigkeit sein werden.

Sponsered: Mit Ferrero Lovebrands Punkte sammeln

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Es gibt Tage, da finde ich drei Mails in meiner Box, die mich fragen, ob ich nicht für Onlinecasinos und -apotheken werben will, vier schlagen mir einen Linktausch vor und eine Mail, die mir weiß machen will, dass esib das perfekte Blog wäre, um auf einen Kirchentag auf dem Lande aufmerksam zu machen. Ich will gerade den Rechner zuklappen, als die Mail einer der wenigen Medienagenturen reinflattert, die ich ernstnehmen kann. Ich lese „Ferrero“ und „nutella“ und befinde mich urplötzlich mitten in einem Flashback, in dem ich mit meinem Bruder diese kleinen Kirschlollies am Pappstil abwechselnd in Kakao und nutella tunken, um sie genussvoll abzulecken. Ich frage mich, warum ich das seit fast 30 Jahren nicht gemacht habe und klappe den Rechner dann doch zu, um mir Kirschlollies und nutella zu kaufen.

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Ein Glas nutella später fällt mir ein, dass ich auf die Mail nicht geantwortet habe und so sage ich der Anfrage mit schokoverschmierten Fingern zu: „Klar schreibe ich was über eure Lovebrands Punkte!“. Leider werde ich kurz danach von einem weiteren Flashback abgehalten mein Versprechen einzulösen: Ich bin seit knapp anderthalb Jahren selbstständig und habe die Hälfte der Zeit für ein Siemens Projekt abwechselnd in Berlin und Wien gearbeitet. Das Büro in Berlin ist im 23. Stock des Alianz Towers, mit einem fantastischen Blick über den Treptower Park und der Spree. Das Beste an dem Job ist allerdings nicht die Aussicht (und ganz sicher nicht der Kaffee), sondern die zwei bis oben hin mit Snacks gefüllten Kühlschränke. Alle paar Tage werden die Kühlschränke durch irgendeiner weißen Magie aufgefüllt und danach sind die Milchschnitten am heißesten begehrt. Ich habe jahrelange Erfahrungen sammeln können Milchschnitten mit der Zunge zu „schälen“ (jeder weiß doch, dass das weiße Zeug das Beste ist!). Bei Siemens lernte ich noch einen siebten Sinn dafür zu entwickeln die Kühlschrankauffülltage exakt vorherzusagen, um rechtzeitig der Erste zu sein, der sich geräuschlos an die Kühlschränke nähert, um das braun-weiße Glück abzugreifen. Ich bin ein Milchschnittenninja.
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Werbung(e): „Juicy ist #gegengrau“

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Gute Ambient Stunts sind relativ rar gesäht und kommen in Deutschland sowieso zu selten an. Von daher ist es (Achtung, ganz mieser Kalauer!) erfrischend, dass Volvic mal loslegt und mitten im Winter leicht bekleidete Männer und Frauen auf Knopfdruck zu sommerlicher Live Musik tanzen lässt. Natürlich wirken manche Passanten (wie in den meisten Ambient Stunts) stellenweise gestellt, aber sei’s drum: Die Aktion macht Spaß, ich musste lächeln und wenn ich so aus dem Fenster schaue, scheint es wenigstens ein bisschen geholfen zu haben.

Selbst wer aus irgendwelchen Gründen nichts mit solchen Maßnahmen nichts anfangen kann, hat wenigstens musikalisch etwas davon: Moop Mama läuft jetzt bei mir erstmal auf Dauerrotation.

Außerdem zitiere ich ausnahmsweise einfach mal aus der Pressemitteilung, weil ich den Schluss so süß finde:

Wir ertragen den Anblick tausender identischer Bommelmützen,
besonders den mit dem Fellimmitatpüscheln, nicht mehr. Dazu diese
Einheitswinterparkas. Unter uns Gebetsschwestern, damit sehen einfach alle aus
wie Pat und Patachon. Also haben wir uns gedacht, drehen wir den Spieß mal um
und machen es uns in unserer kleinen Lilalaunewelt wie es uns gefällt– ohne
Alkohol versteht sich, wir sind ja hier am arbeiten und Pressemitteilungen sind ne
ernste Sache.

„Wohnsinn“ in der Platte

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Als die Kleine und ich vor fast acht Jahren nach Berlin gezogen sind, stand für uns fest, dass wir in eine Altbau Wohnung ziehen müssen. „Das macht man so, wenn man nach Berlin zieht.“, hat man uns gesagt. Die Wohnungslage war damals schon nicht so rosig, aber wenigstens waren die Preise noch so überschaubar, dass wir optimistisch blieben. Letztendlich hat uns der gute Nilz die Wohnung besorgt, in der wir heute noch leben und vermutlich auch die nächsten Jahre nicht verlassen werden, weil: 600€ warm auf knapp 72qm Altbau. Eat this, Gentrifizierung!

Vor 1-2 Jahren las ich allerdings irgendwo einen Artikel, dass man heutzutage in den Plattenbau zieht, wenn man nach Berlin kommt. Inzwischen würden angeblich Hipster die ganzen coolen Einheitswohnungen unter den Nagel reißen, weil es so schön understatementig ist. Ich kann das, ehrlich gesagt, nicht bestätigen, weil ich zu der Gruppe gehöre, die Plattenbauten eher skeptisch gegenüberstehen. Und genau an diese Leute richtet sich der kurze Film der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH. Hauptdarsteller ist offensichtlich ein Verwandter von Pjörnrachzarck, dem Felsenbeißer, namens Lukas Felsenberg. Lukas läuft sehr ungeschickt durch Berlin und reißt alle möglichen Häuser ein, bis er zu einem Plattenbau kommt, den er liebevoll von Staub befreit.

Das sehr liebevoll gemachte Filmchen, im Stil der alten Godzilla Filme, ist nicht die einzige Initiative für Plattenbaufans und solche die es werden sollen/wollen. Mit „Jeder Quadratmeter Du“ hat die WBM eine ganz hübsche Kampagne zusammengestellt, um das Bild des Plattenbaus etwas aufzuwerten. Vielleicht tut man der Platte nun doch unrecht, wenn man sich die Fotos auf der Seite anschaut. Daumen hoch!

Werbunge: Old Spice “Smell is Power” #ad

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Wenn man es ganz genau nimmt, dann kann man die Welt in zwei Lager teilen: Diejenigen, die Terry Crews für den besseren Old Spice Testimonial halten und diejenigen, für die niemand außer Isaiah Mustafa Old Spice vertreten kann. Zugegeben, „I’m ob a boat“ gehört zu den stärksten Spots. Aber am Ende gewinnt Terry Crews einfach deswegen, weil er zuerst da war.

In Marketingsprech klingt das in etwa so:

The waters of manhood are choppy and fraught with peril. Role models are tough
to come by, and guys today need more guidance than ever.
Fortunately, Old Spice has sailed the high seas of masculinity for more than 70
years and has a boatload of experience to share with up-and-coming sailors.
This cumulative knowledge is known as MANSMANSHIP-the rules that ultimately
separate the men from the boys.

Das kann man ausnahmsweise so stehen lassen, weil der Erfolg der Sache Recht gibt: Old Spice hat mit der Terry Crews Kampagne 250.000.000 Views verzeichnet, was in etwa so stark ist, als würde Terry Crews sich morgens die Zähne mit einem Krokodil putzen.

Und jetzt, der guten, alten Zeit wegen: Lasst uns nochmal durch die Spots schweifen. Und ja, ich weiß, dass es komisch ist, dass sie alle synchronisiert sind. Aber die Teile müssen ja irgendwie ins Fernsehen: