Die CDU und die lästige Pressefreiheit

Hach, ließe sich doch die Pressefreiheit doch so einfach einschränken, wie das Internet.
Was, das geht? Die Bundesmutti zeigt wie? Ja, spitze!

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Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich den

Ich kann mir nicht helfen, aber ich schwanke gerade zwischen "VERDAMMT, ICH WILL DIESE PUPPE HABEN!" und "VERDAMMT, WAS STIMMT NICHT MIT DIESEN...
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Vor ein paar Tagen ist der Fotograf Michael Chrisman losgegangen, um seine Kamera abzuholen, die er 365 Tage zuvor, am 1. Januar 2011,...
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Liebe Leser der Zukunft, dieser Beitrag ist am 17. Januar 2011 geschrieben und auf den 24. Dezember 2011 datiert worden. Wenn ihr das jetzt...
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Hach, ließe sich doch die Pressefreiheit doch so einfach einschränken, wie das Internet.
Was, das geht? Die Bundesmutti zeigt wie? Ja, spitze!
Die aufgebrachte, energische Art zu reden erinnert mich an einen Politiker, der vor langer Zeit gelebt hat. Name fällt mir jetzt gerade nicht ein, aber die Instinktabteilung im Großhirn sagt mir, dass ich es sowieso nicht aussprechen dürfte.
Egal jetzt. Genauso egal wie das Publikum, das überwiegend aus Subjekten besteht, die wahrscheinlich noch nie im Internet gewesen sind und es sich so schwarz und hohl vorstellen, wie das Geschwätz der Familienministerin.
Danke Dobschat. Hättest wenigstens mit einem Stopschild davor warnen können diese Scheiße vor dem Frühstück zu sehen…

(Jetzt kann ich endlich dieses Bild verbloggen! Symbolträchtiger geht es doch wohl kaum. Für die Nicht-Portugiesen unter euch: Frei übersetzt heißt es „Lobos kleine Tür“)
Ich wollte gerade diesen Beitrag mit „Man kann ja von Sascha Lobo halten was man will, aber…“, aber das ist noch ausgelutschter, als die Frage warum ich für Kinderpornografie bin, wenn ich mich ausversehen mit jemanden unterhalte, der das Auffassungsvermögen eines Pantofeltierchens hat, während er nachplappert was ihm BILD-Zeitung & co vorgesetzt haben, nämlich: Die von der Leyen Uschi will doch so gerne das Internet kinderpornofrei machen. Und ich bin ihre stumpfe Idee einer Sperrung der Seite.
Wie soll ich noch länger gegen den Drang ankämpfen solchen Menschen nicht mit einem echten Stoppschild solange auf den Schädel zu hauen, bis er Onkel schreit? Vielleicht ausnahmsweise mit einem echten Sascha Lobo Zitat?
Seit kurzem ist klar, dass es offenbar eine dreistellige Millionensumme kostet, die Zensur-Infrastruktur aufzubauen. Doch dafür könnte man eine Lösch-Task-Force mit 500 Leuten zehn Jahre lang bezahlen, die Kinderpornografie aufspürt, Server-Betreiber kontaktiert, die alles recherchiert – und wir haben sogar noch Geld, um First Class zum ersten Server zu fliegen und den zu beschlagnahmen.
Dieser Beitrag hat unter Bloggern wahrscheinlich den Wert eines Katzenbildes, weil man sich schon so lange mit dem Thema (und Sascha Lobo) auseinandergesetzt hat. Freiwillig, wie auch unfreiwillig. Ich wünsche mir aber so leidenschaftlich, dass die Personen, die meine Nerven mit ihren Pseudoargumenten strapazieren, dieses Blog lesen und mich einfach nicht mehr mit diesem süffisanten Grinsen/überheblichen Kopfschütteln anschauen, während sie gleichzeitig vorwurfsvoll nachfragen, warum ich Kinderponografie nicht schlimm finde.
Kann nicht schreiben. Bin immer noch krank. Muss die Fassungslosigkeit sein, dass »Die Da Oben«™ endlich ehrlich sind und ganz offen zeigen wie egal ihnen die Stimme des Volkes ist (etwas was ich übrigens schon seit Jahren propagiere! Und immer wieder muss ich hören wie verbittert ich klinge).
Ich bin fast ein bisschen froh darüber, dass nun endlich klar ist, dass es wirklich egal ist was man macht: Wenn »Die Da Oben«™ etwas wollen, wird nicht gefragt, sondern gemacht, auch unabhängig davon, ob ein Rekord erreicht wurde.
Und weil ich so glücklich bin, dass vielleicht noch einigen mehr die Augen aufgegangen sind, habe ich mich überwunden und mich von dem hier inspirieren lassen:
Weiterlesen? Na klar!
Darf es am Ende etwas mehr Malcolm sein? www.fuenf-filmfreunde.de | www.kunstloses-brot.de | eyesaiditbefore.tumblr.com